Am meisten Zeit kostet bei der Geschenkwahl gar nicht die Entscheidung, was man schenkt. Es ist der Versuch, sich zu erinnern, was man letztes Jahr geschenkt hat. Eine Wiederholung möchte man vermeiden, aber die Erinnerung ist vage. Eine einzige Zeile Notiz löst dieses Problem für immer.

Der größte Gegner bei der Geschenkwahl: das eigene Ich von letztem Jahr

Je länger man jemandem schon etwas schenkt, desto enger wird die Auswahl. „Einen Schal … den habe ich, glaube ich, schon mal geschenkt. Oder war das vor zwei Jahren?“ „Hoffentlich hat er dieses Buch nicht schon.“ Ohne Gewissheit zu wählen führt entweder zu Dopplungen oder man flüchtet sich in etwas Unauffälliges, aber Vergessliches.

Besonders bei Nichten, Neffen und den Kindern von Freunden ändert sich das passende Geschenk jedes Jahr mit dem Wachstum – und andere Verwandte schenken oft Ähnliches. Diesen Kampf allein mit dem Gedächtnis zu führen, ist von vornherein aussichtslos.

Diese vier Dinge lohnt es sich festzuhalten

Ein Geschenke-Logbuch muss kein Tagebuch sein. Diese vier Punkte leisten fast die ganze Arbeit:

  • Was du geschenkt hast — „2025: Dinosaurier-Lexikon“ reicht völlig
  • Wie es ankam — großer Jubel oder eher höfliches Nicken?
  • Vorlieben und Größen — Lieblingsfiguren, Kleidungs- und Schuhgröße, No-Gos
  • Beiläufig geäußerte Wünsche — ein „das hätte ich auch gern mal“ im Gespräch ist der stärkste Kandidat fürs nächste Jahr

Mit diesen Notizen wird die Geschenkwahl im nächsten Jahr nicht mehr „bei null anfangen“, sondern „aus einer Vorauswahl treffen“.

Alte Chats oder Fotos durchsuchen ist kein Logbuch

„Irgendwo in der Fotobibliothek müsste ein Bild davon sein.“ „In der Chat-Gruppe haben wir das doch besprochen.“ Stimmt, die Information existiert irgendwo. Aber eine Information, für die man zehn Minuten suchen muss, ist praktisch nicht vorhanden. Statt zehn Minuten im ein Jahr alten Chatverlauf zu wühlen, ist eine Zeile Notiz am Tag der Übergabe deutlich schneller.

Der Trick besteht darin, Notizen an die Person zu knüpfen statt an eine Zeitleiste. Statt eines chronologischen Notizzettels oder eines Chatverlaufs lohnt sich ein Format, bei dem die Seite einer Person auf einen Blick die komplette Geschenk-Historie zu dieser Person zeigt.

Mit DayList bleiben Notizen direkt beim Geburtstag

Bei DayList kannst du zu jeder eingetragenen Person Notizen hinterlegen. Weil die Geburtstagserinnerung und das Geschenke-Logbuch am selben Ort liegen, läuft alles in einer App ab: Erinnerung erhalten → Notizen durchsehen → Geschenk für dieses Jahr entscheiden.

Eine Zeile direkt nach der Übergabe – „das Bilderbuch kam richtig gut an“ – ist ein Geschenk an dein zukünftiges Ich.

Fazit

Gutes Gespür bei Geschenken kommt nicht von einem guten Gedächtnis, sondern von der Gewohnheit, Dinge festzuhalten. Fang beim nächsten Geburtstag an: Notiere in einer Zeile, was du geschenkt hast. Nächstes Jahr wird die Auswahl nur noch halb so lange dauern.